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Das neue Gesicht des Familienforums |
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Marcus Sommerey übernahm Leitung am 1. Juli 2010
Bochum, im Juni 2010. Sozial interessiert, engagiert, voller Pläne: Marcus Sommerey ist das neue Gesicht des Familienforums. Der 30-Jährige gebürtige Mülheimer lebt seit 2002 in Bochum, ist verheiratet und begeisterter Vater eines kleinen Jungen. So er die Zeit findet, geht der ausgebildete Rettungssanitäter einer interessanten Nebenbetätigung nach: Er betrachtet mit seinem am sozialwissenschaftlichen Studium geschulten Blick bestimmte gesellschaftliche Phänomene – und äußert sich dazu. Zuletzt hat sein Buch „Die Jugendkultur der Ultras" einiges Aufsehen erregt. Sein hauptberufliches Engagement wird er nun dem Familienforum Ruhrgebiet widmen, das er ab dem 1. Juli leiten wird. Und dafür hat er schon genaue Vorstellungen.
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Badezeit ist Unfallzeit – Kinder schützen durch Vorbeugen |
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Ertrinken die zweithäufigste tödliche Unfallart bei Kindern / Unfallszenario Gartenparty / Wirksame Prophylaxe durch Planschen mit Programm
Bochum, im Mai 2010. Pfütze, Schwimmbad, Meer – Wasser zieht Kinder jeden Alters geradezu magisch an. Aber leider werden beim Badespaß oder der unbeschwerten Grillparty in Wassernähe zu oft die Gefahren vergessen. Laut Statistik ist bei Kindern bis zu 15 Jahren nach dem Verkehrsunfall das Ertrinken die häufigste tödliche Unfallart. Und es kommen auf einen tödlichen rund sechs Unfälle, bei denen das Beinahe-Ertrinken zu schwersten, irreversiblen Hirn- und Nervenschädigungen aufgrund des erlittenen Sauerstoffmangels führt. „Vor allem kleine Kinder sind gefährdet“, sagt Priv.-Doz. Dr. Thomas Lücke, Leiter der Abteilung für Neuropädiatrie an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Ruhr-Universität Bochum (RUB) im St. Josef-Hospital (Direktor: Prof. Dr. E. Hamelmann). „Aber Eltern können vorbeugende Maßnahmen ergreifen, und einige dürften den Kindern sogar Spaß bereiten.“ Wie beispielsweise die Baby- und Kleinkindschwimmkurse innerhalb des Familienforums, das von der Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet unterstützt wird.
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Neues Ultraschallgerät schont kleine Patienten |
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In der Kinderklinik des St. Josef-Hospitals im Einsatz / Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet unterstützt Kauf mit 17.500 Euro
Bochum, im April 2010. Die Sonde gleitet über die Gelschicht am kleinen Körper und verharrt. „Hier sehen wir schön die Leber … es sieht alles sehr gut aus.“ Oberarzt Dr. Leon Rossler deutet mit der freien Hand auf den großen Flachbild-Monitor und nickt der Mutter zu. Sie lächelt erleichtert. Die Vorsorge-Untersuchung hat nur wenige Minuten gedauert, das Ergebnis ist erfreulich. Auch Dr. Rossler ist hochzufrieden. Er ist in der Universitäts-Kinderklinik in Bochum für den Bereich Kinderkardiologie und Ultraschall zuständig und der härteste Kritiker seines Arbeitsgeräts. Seit einer Woche arbeitet er nun mit dem neuen Ultraschallgerät der Firma Toshiba. Die Klinikleitung (Direktor: Prof. Dr. E. Hamelmann) und Dr. Rossler haben sich für die Anschaffung des „Aplio XG“ eingesetzt, das rund doppelt so teuer ist wie ein Standardgerät. „Die Mehrkosten sind gerechtfertigt, weil das neue Gerät dank der exzellenten Bilder, die es liefert, sogar sehr teure und mit Strahlungsbelastungen verbundene Röntgenuntersuchungen erübrigt. Vor allem Kleinkinder sind für Strahlungen sehr empfindlich. Wir können nun eine schonende, kindgerechte und gleichzeitig diagnostisch sichere Alternative anbieten“, führt der Pädiater aus. Diese Argumente überzeugten auch die Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet und den Förderverein der Kinderklinik. Sie ermöglichten mit einem Zuschuss von je 17.500 Euro den Kauf des Gerätes.
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Marktschreier rühmen Fisch – und spenden 500 Euro |
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12. Fischmarkt in Bochumer City eröffnet / Iris von der Lippe verkostet Matjes
Bochum, im April 2010. Es war bunt, laut, lustig – und wohltätig! Die Eröffnung des 12. Fischmarktes auf dem Husemannplatz lockte am Donnerstag (8.4.) zahlreiche Bochumer in die City. Sie freuten sich auf das frische Angebot der rund 25 Verkaufsstände, die bis Sonntag (11.4.) von Aal bis Zander alle Köstlichkeiten der Meere anboten. Für echtes norddeutsches Flair, derben Spaß und laute Sprüche sorgten wieder einmal die „Könige“ unter den Marktschreiern: Aal-Volker, Wurst-Helmut und Käse-Rudi. Zur Eröffnung gab es traditionell Freibier und Matjesverkostung – und diesmal auch einen Scheck über 500 Euro für die Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet, den Markt-Veranstalter Rainer G. Müller überreichte. Hierüber war Bürgermeisterin Gaby Schäfer, die die Begrüßungsworte sprach, voll des Lobes, aber vor allem auch Stiftungs-Vorstand Iris von der Lippe.
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Mitreißende Songs der CHILDren of Light |
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250 Zuhörer beim Benefizkonzert des Stiepeler Gospelchors CHILDren of Light / 1050 Euro an Spenden für Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet
Bochum, im März 2010. Die Arme gehen in die Höhe, die Füße stampfen den Beat, jeder singt lauthals mit – die 250 Gäste im Lutherhaus waren vom Sound des Stiepeler Gospelchors CHILDren of Light wie elektrisiert. Und spätestens als keiner mehr saß, war klar, dass die nicht ganz ernste Drohung der Chorleiterin Angelika Henrichs („Wenn Sie nicht mitmachen, lasse ich mir was einfallen, damit Sie mitmachen!“) unnötig war. „Put a little love in your heart“ – unter diesem Motto sangen und tanzten die 25 Chormitglieder, begleitet vom Keyborder Steffen Pleger, für den guten Zweck. Der Erlös des Benefizkonzerts kam der Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet zugute. Am Ende des eineinhalbstündigen Konzerts übergaben die stolzen Ensemblemitglieder insgesamt 1050 Euro an Stiftungs-Vorstand Iris von der Lippe: „Wir sind sehr froh über diese Unterstützung. Vor allem, wenn sie mit so viel Freude verbunden ist wie die Konzerte der CHILDren of Light.“
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