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Akademie des Kinderzentrums Ruhrgebiet: Wochenend-Seminar zur Therapie Frühgeborener mit Beziehungs- und Verhaltensauffälligkeiten

Säuglinge sind zart und zerbrechlich. Foto: Ines Schwarz, www.pixelio.deBochum, im März 2010. Etwas stimmt nicht! Das Baby schreit unaufhörlich. Es mag nicht essen oder schlafen, reagiert nicht auf Worte oder Streicheln und lächelt nie, um Kontakt herzustellen. Dieser Alptraum sucht vor allem Eltern von Frühgeborenen heim. Dr. Sabine Nantke: „Tritt eines dieser Symptome auf, werden viele Eltern unsicher und reagieren unangemessen. Wird nicht interveniert, können sich auf Dauer ernste Bindungsstörungen und beim Kind massive Entwicklungsdefizite einstellen.“ Wie geholfen werden kann, hat die Kinderärztin des Berliner Klinikums im Friedrichshain Ende Februar im Kinderambulanzzentrum der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Ruhr-Universität Bochum im St. Josef-Hospital erläutert. Im Wochenendseminar stellte sie 18 Hebammen aus ganz NRW das „IntraActPlus-Konzept“ vor: Es zeigt Wege auf, wie im ersten Lebensjahr des Frühgeborenen Störungen erkannt und behandelt werden. Gedacht ist das Konzept für „Profis“ im Umgang mit Kleinkindern: Sie erkennen schneller Anzeichen für eine Störung und müssen dann wissen, was zu tun ist. 

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