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Mein Leben ist schön |
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Ein Brief von Marius Heinemann (11) aus Kirchrarbach bei Schmallenberg
Liebe Leute,
mein Name ist Marius Heinemann, ich bin elf Jahre alt. Mit meinen Eltern und meiner Schwester Lisa (14) lebe ich im 400-Einwohner-Dorf Kirchrarbach bei Schmallenberg. Ich bin querschnittsgelähmt und sitze im Rollstuhl, weil ich mit einem "offenen Rücken" (spina bifida) und einem Hydrozephalus (Wasserkopf) auf die Welt kam.
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Wir ziehen das durch! |
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Viermal täglich nach Vojta turnen – wie Theresa und Anne Geist aus Bochum ihren Alltag meistern
Theresas linker Arm ist gelähmt – als Folge einer problematischen Geburt. Seit ihrem 10. Lebenstag erhält die Kleine, die am 11. März ihren ersten Geburtstag feiert, Vojta-Therapie. Mit großem Erfolg: Diese spezielle Form der Krankengymnastik stellt die Beweglichkeit des linken Armes und der Hand wieder her – aber nur, wenn nach einem strengen Stundenplan regelmäßig geturnt wird.
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Da leuchten zwei Diamanten |
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Spastische Diparese. Oder: Wie Zwillingsmädchen Madeleine ihr Schicksal meistert
Bochum, im Dezember 2002. Die kleine Madeleine Freitag aus Dortmund ist fünf Jahre alt. Während ihre Zwillingsschwester Melina durch den Raum tobt, kann Madeleine nicht allein gehen und muss rund um die Uhr Windeln tragen. Madeleine leidet an spastischer Diparese, ihre Schwester ist gesund.
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Ein "AMC-chen" lernt laufen |
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Arthogryposis Multiplex Congenita. Oder: Warum der kleine Paul im Alter von sechs Wochen schon eine lange Flugreise machte
Bochum, im Dezember 2002. Als Paul im Mai 2001 in Bielefeld nach problemloser Schwangerschaft zur Welt kam, war diese noch in Ordnung. Ein echter Wonneproppen - 3900 Gramm schwer, 52 Zentimeter lang. Die Diagnose des Kinderarztes traf Mutter Nele Engelbart deshalb wie ein Hammerschlag: "Ihr Kind hat AMC, es ist behindert." Und wirklich: Paul konnte seine Arme nicht heben. Seine Schultern waren abgerundet, nicht kantig, und die kleinen Händchen hielt das Kind krampfhaft geballt.
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Ganz normal laufen |
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Mit schwersten Klumpfüßen geboren. Oder: Die Geschichte von Till. Aufgezeichnet von seiner Mutter.
Bochum, im Dezember 2002. Auch wenn ich als Risiko-Schwangere eingestuft und Tills Geburt zwei Tage vor dem errechneten Termin eingeleitet wurde, so verlief doch alles scheinbar normal. Groß war der Schock, als das Baby mit zwei Klumpfüßen schwerster Ausprägung auf die Welt kam.
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