2004 gegründet, unterstützt der Helferring die Projekte der Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet. Das Fernziel lautet: Aufbau des Kinderzentrums
Die Initiative, die Stiftung mit einem Helferring zu unterstützen, erwuchs aus der Erfahrung, wie nötig das Ruhrgebiet ein Kinderzentrum braucht. „Früher mussten wir für eine Therapie-Einheit nach München fahren“, erinnert sich Christina Erlenkämper. „Deshalb waren wir sehr dankbar, als die Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet daran ging, all die Hilfe, die nötig ist, wenn man ein Kind mit Handicap hat, im Sinne eines Sozialpädiatrischen Zentrums zu organisieren und anzubieten.“ Die Mutter einer behinderten Tochter gehörte zum Kreis aus Hilfsbereiten und Betroffenen, die sich Anfang der 2000er-Jahre um die Stiftung scharten, um sich ehrenamtlich für die Ziele der Stiftung einzusetzen. Aus dieser Gruppe hervorgegangen ist die 2003 gegründete Elterninitiative Menschen(s)kinder – und der 2004 gegründete Helferring.
Info- und Verkaufsstände besetzen, Spardosen aufstellen
Der Helferring arbeitet der Stiftung zu, indem er Geld einnimmt, das direkt an die Stiftung geht, und indem er über die Tätigkeiten der Stiftung informiert. Das geschieht über Info- und Verkaufsstände, die der Helferring das ganze Jahr über betreibt, z.B. auf Flohmärkten, dem Stadtparkfest oder dem Weihnachtsmarkt. Für den guten Zweck verkauft werden hier Merchandising-Artikel der Stiftung, aber vor allem selbstbereitete Kuchen, Waffeln, Marmelade, Punsch und Aufgesetzter sowie Bastelarbeiten wie Windlichter und gestrickte Kinderkleidung. Ein anderer Tätigkeitsschwerpunkt ist das Aufstellen der Stiftungs-Spardosen. Sie werden in Geschäften in Bochum, Witten, Hattingen, Herne und Wanne-Eickel aufgestellt und sind regelmäßig von einem Helfer zu leeren.
„Jeder hilft, wie er mag und wie er kann“
Gegenwärtig bilden 14 Frauen den „aktiven“ Kern des Helferrings, umringt von einem Kreis sporadischer Mitstreiter. Diese Konstellation weist auf die Natur des Helferrings hin: „Es ist eine verantwortungsvolle Tätigkeit, die Zuverlässigkeit verlangt. Aber es ist auch ein lockerer Verbund, der ohne strikte Verpflichtungen auskommt. Wir treffen uns dreimal im Jahr, und dabei legen wir fest, wer bei welcher Aktion mitmacht“, erläutert Christina Erlenkämpfer. Silke Pöttgen stimmt zu: „Jeder hilft, wie er mag und wie er kann. Der Aufwand ist überschaubar und es macht Spaß, mitzumachen.“ Auch Silke Pöttgen ist über die hilfebedürftige Tochter zum Helferring gestoßen: „Wenn man ein Kind mit Handicap bekommt, gerät alles aus den Fugen. Da bin ich in der Stiftung toll unterstützt worden. Wenn wir dort mit der therapeutischen Arbeit nicht so früh begonnen hätten, wäre meine Tochter jetzt verkrüppelt. Deshalb bin ich im Helferring: Weil es einfach eine sehr gute und wichtige Idee ist, ein Kinderzentrum im Ruhrgebiet aufzubauen.“
Wer Interesse hat, im Helferring der Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet mitzuwirken, kann sich informieren bei:
Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet Koordinatorin Annegret Auer Tel.: 0234 – 509 2808 E-Mail:
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oder
Christina Erlenkämpfer Narzissenweg 13 44652 Herne Tel.: 02325 - 466 346 E-Mail:
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